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In Thüringen, dem kleinsten Bundesland im Zuchtbezirk „Neue Bundesländer“, werden seit 1976, also seit nunmehr 27 Jahren Trakehnerpferde gezüchtet.

War die Trakehnerzucht erst in staatlicher Hand, der LPG Eckstedt und später der VEB Tierzucht Stotternheim, so verlagerte sich die Zucht seit 1990 immer mehr in den privaten Bereich.

Heute befinden sich mehr als 50 eingetragene Zuchtstuten und 5 gekörte Hengste in privater Hand und verteilen sich über ganz Thüringen. Von den Thüringer Züchtern organisierte Veranstaltungen, wie Fohlenschauen, Tag des Trakehnerpferdes, sowie Messen  haben dazu beigetragen, dass das Trakehnerpferd in Thüringen, sowie bundesweit immer mehr Freunde findet.

 

Trakehnerpferde -Weltweit-

Einen hohen Stellenwert genießen die „Trakehnerpferde“ bei den Reitern. Das wohl einmalige weltweite Brandzeichen, die doppelte Elchschaufel

 

 

steht für Leistungsbereitschaft und Härte im Zuchtgeschehen der Reiter und Züchter.

Trakehnerpferde werden weltweit in Reinzucht gezüchtet und haben ihren Ursprung in Ostpreußen, dem Hauptgestüt „Trakehnen“, welches im Jahr 1732 von König Friedrich Wilhelm I. mit 1100 Pferden, darunter 510 Mutterstuten, gegründet wurde.

Durch gezielte Einkreuzung des englischen und arabischen Vollblutes in die Landesrasse von Ostpreußen entstand wohl das edelste Reitpferd das wir heute noch haben, das

T R A K E H N E R P F E R D.
 

Trakehnen

Trakehnen, was war das. Ein Areal von 6000 ha mit 16 Vorwerken auf denen 3400 Menschen und nahezu 1200 Pferde lebten. Hier entstand durch gezielte Anpaarungen durch ausgewählte Stuten und Hengste das wohl leistungsfähigste Pferd.

 

Schloß in Trakehnen
Buch: Trakehnen
1934 Druck und Verlag von H. Klutke, Stallupönen.

Schon um 1600 und früher wurden hier schwere Ritterpferde gezüchtet. Der Bedarf an Pferden für die Landwirtschaft war sehr groß, so dass man das Zuchtziel auf Pferde für die Landwirtschaft ausrichtete. Lange herrschte dieses Zuchtziel vor, doch der Ruf des Militärs nach einem leistungsfähigen „Kavalleriepferd“ wurde immer lauter. Ein Umdenken in der Zucht begann. Ein leichteres, wendiges, leistungsfähiges Pferd musste her, welches aber auch noch, außer dem Reiter, Gepäck tragen konnte.

Das heutige Trakehnerpferd nahm immer mehr Gestalt an. Großes Augenmerk wurde auf Leistung und Härte gelegt. So wurde um 1750 die Standardreisezeit von Berlin nach Königsberg mit Trakehnerpferden um 24 Stunden unterboten.

Immer wieder wurden zur Veredlung in der Zucht englische und arabische Vollbluthengste eingesetzt.

Durch die Kriege um 1805/06 und 1812/13 gingen insgesamt ca. 180.000 Pferde verloren. Trakehnerpferde mussten wegen der Kriege 5mal flüchten. 4mal konnten sie wieder zurück und man konnte sich wieder der Zucht widmen. Im Jahr 1888 wurde die Ostpreußische Stutbuchgesellschaft für Warmblut Trakehner Abstammung in Königsberg gegründet und gleichzeitig wurde das heute noch gültige Brandzeichen, die doppelte Elchschaufel, eingeführt. 1903 wird der Vollbluthengst „PERFECTIONIST XX“ von England importiert. Auf Anhieb lieferte dieser Hengst drei Hauptbeschäler. 1904 wurde der wohl bekannteste Hengst „TEMPELHÜTER“ geboren. Tempelhüter wurde Stempelhengst und ein Symbol für die Züchter und Reiter. Der wohl bekannteste Vollblutvererber „Dark Ronald XX wurde 1914 für 500.000 M in England gekauft und in Graditz aufgestellt. Dort wirkte er bis 1927.

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Die Bronzestatue von „Tempelhüter“
Buch: Trakehnen
1934 Druck und Verlag von H. Klutke, Stallupönen.
 

Der Hengst Tempelhüter sowie der 1916 geborene Hengst, Dampfross, werden zusammen in Trakehnen als Hauptbeschäler aufgestellt und leisten hier außergewöhnliches für die Trakehnerzucht. In dieser Zeit ist auch der wohl unvergessene Schimmelhengst „CANCARA“ in Trakehnen aufgestellt.

Im Ersten Weltkrieg verliert Osteuropa ca. 135.000 Pferde, davon waren 25.000 Zuchtstuten bester Abstammung, was fast 60% des eingetragenen Stutenmaterials ausmachte. 1925 werden die ersten Hengstprüfungsanstalten eingerichtet. Diese waren, Zwion in Ostpreußen und Westercelle bei Hannover.

Im Jahr 1927 wird der Hengst „PYTHAGORAS“ von Dampfross aus der Pechmarie von Tempelhüter geboren. Dieser Hengst vereint in sich die wohl besten Blutlinien der Trakehnerzucht.

Trakehnerpferde waren schon frühzeitig im Sport aktiv. Irmgard von Opel gewann 1934 mit dem Schimmelhengst „Nanuk“ das deutsche Springderby. Ebenfalls 1934 gewann Ostpreußen anlässlich der DLG Ausstellung in Hamburg das Mannschaftsspringen der deutschen Zuchtgebiete. 1936 ist „DEDO“ bestes Pferd im Preis der Nationen in New York. Die Olympischen Spiele 1936 in Berlin waren für die Trakehnerpferde ein voller Erfolg. 1938 wurden in Deutschland 1,5 Millionen Pferde gezählt.

1939....... der Zweite Weltkrieg begann. Eine Flucht ohne Rückkehr begann. 1942 wurde mit der Evakuierung der Fohlen in andere Zuchtgebiete, nach Mecklenburg, Pommern und Schlesien begonnen. Ansonsten ging, trotz Krieg das Zuchtgeschehen weiter. Die Beschäler bezogen wieder ihre Deckstationen in den Landgestüten und erhalten auch die übliche Stutenzahl zugeführt. Durch die Schwierigkeiten bei der Futterversorgung, treten auch Probleme im Befruchtungsergebnis auf. Der Hengst „Abglanz“ der im Deckeinsatz war, lieferte wertvolle Hengste des Jahrganges 1943. In diesem Jahr wurden in Trakehnen noch 60 Hengstfohlen geboren, die 1944 nach Hunnesrück (Niedersachsen) verbracht wurden. Der Jahrgang 1944 ging gänzlich durch die Flucht verloren. Die erforderliche Räumung infolge des Krieges wurde durch die politische Führung untersagt. Im Oktober 1944 befinden sich noch über 700 Pferde auf Trakehnen. Am 17. Oktober 1944 begann die große Flucht ohne Rückkehr. Zusammen mit den Wirtschafttrecks ging es Richtung Westen. Die östlichen Gebiete waren verloren.

Ein zweites TRAKEHNEN in Perlin (Mecklenburg) aufzubauen, wie es Landstallmeister Dr. Ehlert vorhatte, ist fehlgeschlagen. Ende Juni 1945 wurde Perlin von den Russen besetzt und alle Pferde, außer 27 Mutterstuten und 2 Hengsten, wurden nach Rußland verbracht. Diese 29 Pferde konnte Ehlert mit Hilfe der englischen Besatzungsmacht über die neue Demarkationslinie nach Schleswig Holstein bringen. Dies war der Anfang des Zuchtgeschehens in der Bundesrepublik Deutschland. Unter den Hengsten war auch „TOTILAS“.

1946 wurde der „TRAKEHNER VERBAND“ mit Sitz in Wiemerskamp gegründet. Das Zuchtgebiet erstreckt sich von Flensburg bis Passau. Die Herren Freiherr von Schrötter-Wohnsdorf und Dr. Fritz Schielke leisteten unermüdliche Arbeit für die Erhaltung des Trakehnerpferdes in der Bundesrepublik.

Das Zuchtziel, direkt nach dem Kriege war das sogenannte „Wirtschaftspferd“. Doch bei den Trakehnern und Hannoveranern fielen in ausreichender Zahl Reit- und Sportpferde an.

Der Linienbegründer in der Hannoveranerzucht, der Hengst SENATOR hat zum Vater den Trakehner Beschäler „Semper idem“, der schon als Beschäler in Georgenburg/Ostpreußen gewirkt hat. Auf allen Pferdeveranstaltungen schneiden die Trakehnerpferde gut ab, ob dies bei den Olympischen Reiterspielen 1952 in Helsinki war oder bei Wettbewerben 1954 in den USA oder bei den Olympischen Reiterspielen 1956 in Stockholm. Leistung, Leistungsbereitschaft und Schönheit führten auch auf DLG Ausstellungen zum Erfolg.

In der ehemaligen DDR wirkten die Hengste Sektor und Sorbet, sowie Hexenschuß und Imanuel in Neustadt/Dosse. 1973 wurden in der Bundesrepublik 3000 eingetragene Stuten und 250 gekörte Hengste registriert.

Für Thüringen bekannte Hengste waren KARO AS und NERV, deren Blut heute nur noch gering vertreten ist.

Nach der Wende verlagerte sich die Zucht in private Hände. Wenn Sie noch mehr über das TRAKEHNERPFERD wissen möchten, dann ist das Buch „Tempelhüter“ zu empfehlen.

 

 

THÜRINGEN... hier denken Pferdeleute zuerst an das wohl allseits bekannte und beliebte „Thüringer Schweres Warmblutpferd“.
Doch auch das Warmblutpferd, Trakehner Abstammung, das wohl edelste Reitpferd aller Zeiten wurde auch schon zu DDR-Zeiten, seit 1976, in Thueringen in recht kleinem Umfang gezüchtet. Die Zucht lag in staatlicher, aber auch in privater Hand. Die überwiegende Zahl der privaten Züchter hatte 1 Stute.
Die Fohlen erhielten nicht als Brandzeichen die doppelte Elchschaufel, sondern

Pfeil mit Schlange und darunter das „T“

Das „T“ stand für Trakehner Abstammung.
Nach der Wende, lösten sich die staatlichen Betriebe auf. Der Verkauf der Pferde erfolgte zum großen Teil an die Angestellten dieser Betriebe. Seit dieser Zeit liegt die Zucht in privater Hand, mit einer mehr oder weniger großen Stutenzahl, die von einer bis zu 10 und mehr Stuten variiert. Die Zahl der Mitglieder im Verband hat sich in den letzten Jahren stabilisiert und liegt bei ca. 50.
 

 

Große Erfolge der Thüringer Trakehner

Chamberlaine

Trak. Wallach, dunkelbraun, von Mackensen aus der Curette

geboren am: 20.05.1990

Besitzer und Reiterin: Lyrette Stertzing

Erfolge von 2006

Dressur Klasse MA 2mal 2. Platz, 2mal 3. Platz, Dressur Klasse S 1mal 1. Platz (größter Erfolg), 3 weitere Plätze 5 bis 7

Prix St. Georges 1mal 1 weiteren Platz und Dressur Klasse MB 2mal 2. Platz, 3mal 3. Platz und 3 weitere Plätze

Erfolge von 2007

Dressur MA 3mal 2. Platz, 2mal 3. Platz, Dressur Klasse S 3 weitere Plätze,
Dressur Klasse MB 3mal 1. Platz, 1mal 2. Platz,
1mal 3. Platz und 3 weitere Plätze

Erfolge von 2008

Dressur MA 1mal 2. Platz, Dressur S 1 weiteren Platz, Dressur MB 3mal 1. Platz, 1mal 2.Platz, 2mal 3. Platz und 2 weitere Plätze

Ab diesem Jahr ist Chamberlaine in Rente .

 

 

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